Service & Restauration

Oldtimer-Werkstatt
in Salzburg.

Bei einem vierzig Jahre alten Fahrzeug hilft kein Diagnosegerät weiter, das Fehlercodes vorliest. Hier zählen Erfahrung, Zeit und die Bereitschaft, eine Sache dreimal zu messen, bevor man sie tauscht. Genau dafür ist bei uns Platz: vom laufenden Service über Standschäden bis zur Restauration in Etappen.

Historische Zulassung ab 30 Jahren
Youngtimer 20–30 Jahre
§57a Pickerl über uns
Beratungstermin kostenlos
Was wir machen

Vom Standschaden bis zur Restauration

Sechs Themen, mit denen Klassiker bei uns ankommen. Der Weg dorthin ist immer derselbe: erst messen, dann entscheiden, und Sie wissen vorher, was es kostet.

Standschäden nach langem Stehen

Bremskolben und Sättel setzen sich fest, alter Kraftstoff verharzt und greift Leitungen und Tank an, Gummi wird hart und reißt, Batterie und Masseverbindungen korrodieren. Wir arbeiten das in fester Reihenfolge ab: zuerst alles, was die Sicherheit betrifft, danach der Rest, so weit Ihr Budget reicht.

Motor, Vergaser und Zündung

Vergaser reinigen, bedüsen und synchronisieren, Zündzeitpunkt und Ventilspiel einstellen, Kompression und Unterdruck messen. Bei frühen Einspritzanlagen wie der K-Jetronic prüfen wir Mengenteiler, Druckregler und Einspritzventile der Reihe nach durch, statt pauschal die Elektronik verantwortlich zu machen.

Elektrik richtig instand setzen

Zusammengeflickte Kabelbäume sind bei alten Fahrzeugen eher die Regel als die Ausnahme und die Ursache der meisten Gespenster. Wir ersetzen gequetschte Stellen, reinigen Massepunkte, sichern richtig ab, löten und schrumpfen. Das ist mühsamer als eine weitere Lüsterklemme – und im Zweifel der Grund, warum ein Fahrzeug nicht brennt.

Restauration in Etappen

Eine Vollrestauration muss nicht am Stück passieren und vor allem nicht am Anfang durchfinanziert sein. Wir stimmen den Umfang ab, arbeiten in klar abgegrenzten Abschnitten und dokumentieren mit Fotos und Rechnungen, was gemacht wurde.

§57a für historische Fahrzeuge

Auch ein Oldtimer braucht seine Begutachtung. Bei historischer Zulassung gelten eigene Maßstäbe, unter anderem beim zulässigen Zustand und bei den Abgaswerten. Wir kennen diese Besonderheiten, bereiten das Fahrzeug entsprechend vor und erledigen das Pickerl für Sie mit.

Zustandsbewertung vor dem Kauf

Der teuerste Oldtimer ist der billige mit verstecktem Rost. Bevor Sie zuschlagen, sehen wir uns Substanz, Unterboden, Schweller, Endspitzen, Technik und Papiere an. Sie bekommen eine schriftliche Bewertung und eine ehrliche Einschätzung, was die nächsten zwei Jahre kosten werden.

Was bei der Begutachtung geprüft wird, steht auf der Seite zum §57a Pickerl.

Restauration in Etappen

Ein Projekt, das planbar bleibt

Niemand muss ein Fahrzeug am Anfang durchfinanzieren. Wir teilen die Arbeit in Abschnitte, die für sich abgeschlossen sind – nach jedem davon können Sie weitermachen oder pausieren.

  1. Vor Ort

    Bestandsaufnahme

    Wir prüfen den Fahrzeugzustand gemeinsam und ordnen alle Punkte nach Sicherheit, Dringlichkeit und Ihrem Wunsch.

  2. Ziel & Budget

    Umfang festlegen

    Fahrbereit halten oder vollständig restaurieren? Daraus entstehen ein klarer Leistungsumfang und ein belastbarer Kostenrahmen.

  3. Nach Freigabe

    In Etappen umsetzen

    Bremsen, Kraftstoffanlage und Elektrik zuerst. Jeder Abschnitt wird einzeln abgeschlossen und freigegeben.

  4. Lückenlos

    Fortschritt dokumentieren

    Fotos und Rechnungen halten jede Arbeit nachvollziehbar fest – für Historie, Bewertung oder einen späteren Verkauf.

Beratungstermin

Womit wir rechnen sollten

Bringen Sie mit, was Sie haben – auch Lückenhaftes hilft. Je mehr wir über die Vorgeschichte wissen, desto weniger müssen wir suchen.

  • Typenschein bzw. Zulassungsbescheinigung
  • Letztes §57a-Gutachten
  • Rechnungen früherer Arbeiten
  • Fotos vom Unterboden, falls vorhanden
  • Ihre Vorstellung: fahrbereit halten oder wirklich restaurieren?

Der Beratungstermin selbst kostet nichts. Erst wenn wir gemeinsam einen Umfang festgelegt haben, gibt es einen Kostenvoranschlag.

Häufige Fragen

Zu Oldtimern und Youngtimern

Ab wann gilt ein Auto als Oldtimer?

In Österreich kann ein Fahrzeug ab 30 Jahren als historisch eingestuft und entsprechend zugelassen werden, sofern es weitgehend im Originalzustand ist. Youngtimer, also Fahrzeuge zwischen etwa 20 und 30 Jahren, fallen noch nicht darunter, brauchen aber oft schon dieselbe Aufmerksamkeit.

Was kostet eine Restauration?

Das hängt vollständig vom Zustand und vom Ziel ab. Ein Fahrzeug wieder sicher fahrbar zu machen ist etwas anderes, als es in den Auslieferungszustand zu versetzen. Deshalb beginnen wir mit einem kostenlosen Beratungstermin, legen gemeinsam den Umfang fest und erst danach gibt es einen Kostenvoranschlag.

Bekommt mein Oldtimer bei euch auch das Pickerl?

Ja, die §57a-Begutachtung erledigen wir auch für Fahrzeuge mit historischer Zulassung. Dort gelten eigene Maßstäbe, weil der Originalzustand berücksichtigt werden muss. Sie geben das Fahrzeug ab und bekommen es mit Gutachten und Plakette zurück.

Könnt ihr ein Fahrzeug vor dem Kauf ansehen?

Sehr gerne, das ist meist die günstigste Stunde des ganzen Projekts. Wir prüfen Substanz, Unterboden, Schweller, Technik und Papiere und Sie bekommen eine schriftliche Zustandsbewertung samt Einschätzung, was in den nächsten zwei Jahren auf Sie zukommt.

Erzählen Sie uns vom Fahrzeug.

Ob Standschaden, laufender Service oder ein Projekt, das schon zu lange in der Garage steht: Der erste Termin kostet nichts und bringt Klarheit.